Über das Institut
Gegründet am 30. September 2024 durch Beschluss der Gründungsversammlung der gemeinnützigen Organisation „Institut für Donauforschung“.
Die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) wird seit Juni 2011 umgesetzt. Ihr Ziel ist es, abgestimmte Politiken und Maßnahmen im Einzugsgebiet des Flusses zu entwickeln und damit die Verpflichtungen der Strategie „Europa 2020“ für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu stärken.
Die Donaustrategie der EU ist ein einzigartiger Zusammenschluss von Ländern, die die Donau wie ein Faden verbindet. Besonders wichtig ist, dass uns nicht nur der Fluss und eine gemeinsame Vision verbinden, sondern auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Notwendigkeit, das ukrainische Volk zu unterstützen.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit wissenschaftlicher Forschung zum Donauraum, um die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Kräfte in der Region und ihre Bedeutung für ein friedliches und geeintes Europa besser zu verstehen. Bis ein wirklich geeintes Europa Wirklichkeit wird, bleibt jedoch viel zu tun: Die Völker und Länder des Donauraums haben sich unter sehr unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen entwickelt.
Unser Verantwortungsbereich wird sich weiter ausdehnen, und die Europäische Union selbst hat die zentrale Bedeutung der Entwicklung des Donauraums für Frieden und Stabilität in ganz Europa anerkannt. Besonders deutlich zeigt sich das in der EU-Strategie für den Donauraum.
Vision
Regionen sind die Zukunft Europas.
Verbunden durch die Donau und darüber hinaus teilen die Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ein gemeinsames kulturelles Erbe und stehen vor ähnlichen regionalen und globalen Herausforderungen. Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und europäische Werte verwirklichen sich im Dialog und in der Diskussion.
Dieses Ethos, die Zusammenarbeit und die grenzüberschreitende Kommunikation zu bewahren und weiterzuentwickeln ist der Schlüssel zu einem demokratischen, friedlichen und stabilen Europa der Zukunft.
Mission
Konservatismus im kulturellen, religiösen und sozialen Leben
Klassisch-liberale Tradition in der Wirtschaft
Realistischer Atlantizismus in der nationalen Sicherheitspolitik
Diese Ideale sind unser Leitfaden. Wir haben uns außerdem vorgenommen, die verwandten Konzepte von Demokratie und Patriotismus zu erforschen und weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass der Nationalstaat die einzige verlässliche Grundlage für Demokratie ist und ein toleranter Bürgernationalismus die einzige Basis für einen erfolgreichen demokratischen Internationalismus.
Das Institut für Donauforschung bietet ein breites Spektrum wissenschaftlicher und praktischer Expertise aus dem ukrainischen Donauraum und darüber hinaus. Unsere Fachleute schaffen eine Plattform fundierten Wissens und bringen unterschiedliche Perspektiven auf die Herausforderungen der Gegenwart ein. So entsteht dauerhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine freie, offene Diskussion aufkommender Fragen.
Das Institut arbeitet als multilaterales Zentrum für ein demokratisches und nachhaltiges Europa — als Zusammenarbeit zwischen den Donauregionen verschiedener Staaten. Wissenschaftliche Forschung ist ein vorrangiger Bestandteil der Konventionen, die im UNESCO-MAB-Programm als eine der Kernfunktionen von Biosphärenreservaten festgelegt sind. Die Forschungstätigkeit des Instituts dient auch den Zielen der Verwaltung des größten Naturschutzgebiets der Ukraine.
Unser Hauptpublikum ist die internationale Gemeinschaft von Intellektuellen, politisch Verantwortlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen der Mitte-rechts. Wir wollen zudem Kolleginnen und Kollegen aus dem demokratischen Mitte-links- und Mitte-rechts-Spektrum in engagierte und prinzipienfeste öffentliche Debatten einbeziehen.
Unsere Methoden
Tätigkeit
Felder
Das Institut für Donauforschung bearbeitet Themen, die aus der Zusammenarbeit mit den Donaupartnern entstehen, insbesondere in Fachgebieten von besonderer Bedeutung für die Region.